Sarah Luisa Wurmer – die junge Zitheristin zeichnet sich durch künstlerische Vielseitigkeit und besondere Konzertprogramme aus. Auf der Diskant-, Alt- und Basszither erkundet sie virtuos die Verbindungen zwischen Alter und Neuer Musik. Ihr künstlerisches Schaffen ist geprägt von der engen Zusammenarbeit mit Komponierenden, sowie eigenen originären Arrangements, wodurch sie maßgeblich zur Erweiterung und Etablierung eines neuen Zitherrepertoires beiträgt.
Sarah Luisa Wurmer, geboren 2002 in München, studiert aktuell an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) in der Klasse von Prof. Georg Glasl und Tajda Krajnc. Ihre Mentorinnen sind u. a. Hanni Liang und Angela Metzger. Ein Auslandssemester am Mongolian State Conservatory in Ulaanbaatar bei Prof. Munkh-Erdene Chuluunbat erweiterte ihr Repertoire um die mongolische Wölbbrettzither „Yatga“ und transkulturelle Klangwelten. Im WS 25/26 studiert sie als Erasmus Studentin an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Master „Contemporary Arts Practice“. Zwischen traditioneller Verwurzelung und dem aktuellen Zeitgeist sucht sie nach einer zeitgemäßen Ästhetik der Zither.
Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Sarah Luisa Wurmer bereits beim Mozartfest Würzburg, den Thüringer Bachwochen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Detect Classic Festival. Seit Herbst 2024 ist sie regelmäßig zu Gast beim transkulturellen Bridges Kammerorchester. Außerdem spielte sie mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern und den Münchner Philharmonikern. Die Saison 25/26 wird sie in die Elbphilharmonie, an die Alte Oper Frankfurt und zum Heidelberger Frühling führen.
Sie wird gefördert durch Stipendien des Max Weber-Programms des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und von YEHUDI MENUHIN Live Music Now e.V.. Zu ihren Auszeichnungen zählen der “Ernst Volkmann-Preis” 2024 des 10. Internationalen Wettbewerbs für Zither und das Musikstipendium der Landeshauptstadt München 2024. Zuletzt begeisterte die Zitheristin die Jury des Fanny Mendelssohn Förderpreises mit ihrem besonderen Instrument und dem Konzept „intimacy“ und ging als Preisträgerin des Jahres 2025 hervor. Durch die Förderung wurde ihr Debüt Album beim Hamburger Label ES-DUR veröffentlicht.