
PRESSE | musikmachen.de am 2.1.26
Die magnetische Sensibilität ihrer Fingerkuppen ist jedenfalls auf dem Album in jeder Minute spürbar. […] In der Tat fällt die Hingabe ihres körperbetonten Zither-Spiels ins Auge, nicht nur bei Bach. Besonders, als sie die Altzither gegen die mongolische Yatga eintauscht und Dorothea Hofmanns siebenminütige Komposition „…mit den Fingern zu singen“ intoniert, ist ihre kantable Expressivität spürbar.
(Bettina Boyens / zum ganzen Artikel)
PRESSE | DIE ZEIT – Musikempfehlungen zu Weihnachten (Nr. 49/2025)
Bachs „Cello-Sonate Nr. 6“ auf einer Alt-Zither? Jeder Ton perlt, jedes Thema blubbert, jeder Takt bitzelt im Ohr
(Florian Zinnecker / zum ganzen Artikel)
PRESSE | Der Standard – Hört die Signale! Der gute Ton am 6.10.25
Auf der Altzither kommt die edel dahinfließende [Suite BWV 1012] allerdings überraschend substanzvoll rüber, diskret und kostbar fragil. […] Als Schlusspunkt von Intimacy ist sogar Steve Reichs Piano Phase in einer Bearbeitung für Zitherduo zu hören. Der Klassiker der Minimal Music erlangt im Dialog von Sarah Luisa Wurmer und Tajda Krajnc ganz spezielle Klarheit und Atmosphäre.
(Ljubiša Tošić / zum ganzen Artikel)
PRESSE | Süddeutsche Zeitung 1.10.25
Wenn Sarah Luisa Wurmer vor einem ihrer Instrumente steht und in die Saiten greift, wirkt sie wie eine Forscherin, die mit feinfühligen Fingern ihre Proben bewegt. Mit intensiver Neugier verfolgt sie, was sich unter ihren Händen abspielt. […] Sie ist schon jetzt eine starke Botschafterin für die Zither, nicht zuletzt mit ihrem vor wenigen Tagen erschienenen Debüt-Album „Intimacy“.
(Paul Schäufele / zum ganzen Artikel)
RADIO | Telefoninterview NDR Kultur 19.9.25
Moderation Eva Schramm / ganzes Interview anhören
Die Fanny Mendelssohn Förderpreisträgerin 2025 lädt mit ihrem Debütalbum intimacy zu einer außergewöhnlichen Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik und der Auseinandersetzung mit vielschichtigen Interpretationen von Intimität ein. Das Herzstück des Albums bildet Bachs Cellosuite Nr. 6 in D-Dur (BWV 1012), in einem Arrangement für Altzither. Dabei erhält die Suite einen völlig neuen Klangcharakter – ihre polyphonen Linien und Harmonien entfalten sich in besonderer Weise. Ergänzt wird die Suite durch Neukompositionen, die eigens für dieses Projekt zu den Themen Körperlichkeit und Berührung entstanden sind und in engem Dialog mit Bachs Musik stehen. Sie reflektieren, brechen auf, verdichten – und verweben sich mit den barocken Sätzen zu einem zusammenhängenden musikalischen Narrativ, mit mongolischer Yatga, Nahmikrofonierung, Live-Elektronik und zeitgenössischer Lyrik.
Während sich unsere Gesellschaft verändert, stellt sich die Frage, wie sensibles Zuhören und das Einlassen auf etwas Unbekanntes gelingen kann. In einer Zeit zunehmender Polarisierung kann Musik ein Ort der Begegnung und Berührbarkeit sein.
Ermöglicht wird diese Veröffentlichung durch den Fanny Mendelssohn Förderpreis in Zusammenarbeit mit dem Label ES-DUR.