Sarah Luisa Wurmer
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Zither — Detail der Saiten
Cover „intimacy“ von Sarah Luisa Wurmer
Debütalbum

intimacy

Bachs Cellosuite Nr. 6 (BWV 1012) für Altzither, umrahmt von eigens komponierten Neuen Werken zu Körperlichkeit und Berührung — mit mongolischer Yatga, Live-Elektronik und zeitgenössischer Lyrik. Erschienen beim Label ES-DUR.

Ermöglicht durch den Fanny Mendelssohn Förderpreis in Zusammenarbeit mit dem Label ES-DUR.

Radio

Deutschlandfunk Kultur — 29.6.26

Sendung „Einstand", Moderation Raphael Landstorfer.

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Deutschlandfunk Kultur — 8.8.26

Podcast „Steve Reich: Piano Phase" mit Sarah Luisa Wurmer und Tajda Krajnc, Moderation Carola Malter.

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Gewandhaus Radio — 14.3.26

Moderation Martin Hoffmeister.

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NDR Kultur — 19.9.25

Telefoninterview, Moderation Eva Schramm.

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Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung — 1.10.25

„Wenn Sarah Luisa Wurmer vor einem ihrer Instrumente steht … wirkt sie wie eine Forscherin, die mit feinfühligen Fingern ihre Proben bewegt. […] Sie ist schon jetzt eine starke Botschafterin für die Zither."

Paul Schäufele Zum ganzen Artikel
DIE ZEIT — Musikempfehlungen zu Weihnachten, Nr. 49/2025

„Bachs Cello-Sonate Nr. 6 auf einer Alt-Zither? Jeder Ton perlt, jedes Thema blubbert, jeder Takt bitzelt im Ohr."

Florian Zinnecker Zum ganzen Artikel
Der Standard — 6.10.25

„Auf der Altzither kommt die edel dahinfließende Suite BWV 1012 überraschend substanzvoll rüber, diskret und kostbar fragil. […] Piano Phase erlangt im Dialog von Wurmer und Krajnc ganz spezielle Klarheit."

Ljubiša Tošić Zum ganzen Artikel
musikmachen.de — 2.1.26

„Die magnetische Sensibilität ihrer Fingerkuppen ist auf dem Album in jeder Minute spürbar. […] Ihre kantable Expressivität ist besonders spürbar, als sie die Altzither gegen die mongolische Yatga eintauscht."

Bettina Boyens Zum ganzen Artikel
Frankfurter Neue Presse — 16.1.26

„Besonders feinsinnig agiert sie bei ‚topography of fragility‘ von Leon Zmelty — sie berührt mit dem Finger ihre Haut, reibt Kieselsteine aneinander und erkundet elektronisch verstärkt alltägliche Klänge, die irgendwann zu Tönen werden."

Bettina Boyens
Das Orchester — 3/26

„Das Arrangement für Altzither besticht durch einen kraftvollen und zugleich warmen Ton und eine Fülle dynamischer Nuancen. Technische Leichtigkeit verbindet sich mit großer Ausdruckskraft."

Claudia Höpfl
zither Magazin — 1/26

„69 feinnervige, aber auch elektrisierende Minuten unterschiedlichster Solowerke für Zither — brillant musiziert von Sarah Luisa Wurmer und Tajda Krajnc."

Fredrik Schwenk

Videos

Über das Album

Die Fanny-Mendelssohn-Förderpreisträgerin 2025 lädt mit ihrem Debütalbum intimacy zu einer außergewöhnlichen Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik ein — und zur Auseinandersetzung mit vielschichtigen Interpretationen von Intimität. Das Herzstück bildet Bachs Cellosuite Nr. 6 in D-Dur (BWV 1012), arrangiert für Altzither: Die polyphonen Linien und Harmonien der Suite entfalten sich darin auf völlig neue Weise. Ergänzt wird sie durch eigens für dieses Projekt entstandene Neukompositionen zu Körperlichkeit und Berührung, die in engem Dialog mit Bachs Musik stehen, aufbrechen, verdichten und sich mit den barocken Sätzen zu einem zusammenhängenden musikalischen Narrativ verweben — mit mongolischer Yatga, Nahmikrofonierung, Live-Elektronik und zeitgenössischer Lyrik.

Während sich unsere Gesellschaft verändert, stellt sich die Frage, wie sensibles Zuhören und das Einlassen auf etwas Unbekanntes gelingen kann. In einer Zeit zunehmender Polarisierung kann Musik ein Ort der Begegnung und Berührbarkeit sein.

Trackliste

1 arco (Improvisation) 1:39

J. S. Bach — Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur, BWV 1012

2 Prélude 5:03
3 Allemande 7:10
4 Dorothea Hofmann: … mit den Fingern zu singen 6:58
5 Courante 4:30
6 Leon Zmelty: topography of fragility 7:10
7 Sarabande 4:15
8 Gavotte 1–2 3:34
9 Eva Kuhn: 3:29
10 4:24
11 Julius von Lorentz: 9:40
12 Steve Reich: Piano Phase 12:01